Kalenderblatt 21. Februar 2020

„Felix und Petrus (22. Februar) zeigen an, was wir vierzig Tag für Wetter ha´n.“


Eine Großwetterlage, die sich jetzt einstellt bzw. einpendelt, soll nach dieser Aussage rund 6 Wochen anhalten. Schaut man sich die Wettermodelle an und sieht Vergleichsjahre, dann ist da schon viel Wahres dran. Es müssen nicht unbedingt 6 Wochen sein, aber ein paar Wochen wären schon denkbar. Fast genau 6 Wochen waren es übrigens 1993. Hier gab es nach einem sehr milden Winter ab Ende Februar nass-kaltes Spätwinterwetter bis Anfang April, ehe der Frühsommer mehr oder weniger über Nacht kam – so als spontanes Beispiel…

Kurzer Modell-Check

Der Nicht-Winter 2019/20 ist schon krass. Rund um Köln wurde die Grünland-Temperatur-Summe (GTS) von 200 Grad erreicht. Im Januar werden alle positiven Tagesmittel mal 0,5 und im Februar mal 0,75 genommen und addiert. Wenn die Zahl 200 heraus kommt, beginnt die Natur zu erwachen und die Wiesen werden grün. Das dürfte hier ein neuer Rekord sein seit Aufzeichnungsbeginn. Der Nicht-Winter an sich thront derzeit sicher auf dem 2. Platz nach 2007.
Die milde und windige bis stürmische Witterung wird sich auch über das Faschings-/Karnevalswochenende Fortsetzen. Mit Winter hat das alles nichts zu tun. Und dann, wenn ab Aschermittwoch bekanntermaßen „alles vorbei ist“, kommt ein Tief mit Höhenkaltluft und jeder Menge „Wetter-Musik“. Das wird turbulent und interessant, vor allem aber nass. Am Ende dürfte der Februar deutschlandweit übrigens ein Niederschlagsplus von 100 Prozent haben, mindestens, also das Doppelte als üblich. Man sagt dem Februar übrigens nach, dass er den „Niederschlags-Ton“ für den Sommer angibt…

Rund ums Wetter

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